Menü aufrufen
Toggle preferences menu
Persönliches Menü aufrufen
Nicht angemeldet
Ihre IP-Adresse wird öffentlich sichtbar sein, wenn Sie Änderungen vornehmen.

Die **Vitiligo** (Weißfleckenkrankheit) ist eine chronische, schmerzlose Autoimmunerkrankung der Haut, die durch den progredienten Verlust von funktionellen Melanozyten in der Epidermis gekennzeichnet ist, was zu umschriebenen, depigmentierten, kreideweissen Hautarealen führt. Pathogenetisch liegt eine multifaktorielle Genese vor, bei der eine zytotoxische, CD8-positive T-Zell-vermittelte Immunantwort gegen melanozytäre Antigene (wie Tyrosinase oder MART-1) die Zerstörung der Pigmentzellen treibt. Die Erkrankung ist häufig mit anderen Autoimmunerkrankungen wie der Hashimoto-Thyreoiditis, einem Diabetes mellitus Typ 1 oder einer Alopezia areata assoziiert. Klinisch unterscheidet man die nicht-segmentale Vitiligo (symmetrischer Befall, oft akral und periorifiziell) von der selteneren segmentalen Form. Therapeutisch kommen topische Glukokortikoide, topische Calcineurininhibitoren (wie Tacrolimus) sowie eine gezielte Schmalband-UVB-Phototherapie (311 nm) zur Stimulierung der Repigmentierung zum Einsatz.