Systemischer Lupus erythematodes
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Der **Systemische Lupus erythematodes** (SLE) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen, die potenziell jedes Organsystem befallen kann und vorwiegend Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Charakterisiert ist das Krankheitsbild durch das Auftreten von Autoantikörpern gegen Kernantigene (ANA, insb. Anti-dsDNA) und die Ablagerung von Immunkomplexen, welche Gewebeschäden induzieren. Klinisch manifestiert sich der SLE klassischerweise durch Allgemeinsymptome wie Fieber und Abgeschlagenheit, dermatologische Veränderungen wie das schmetterlingsförmige Erythem im Gesicht, Arthritis sowie Organbeteiligungen, insbesondere eine Lupusnephritis der Nieren oder Affektionen des Zentralnervensystems (ZNS-Lupus). Die Therapie erfolgt stufenweise mittels Immunsuppressiva und Antimalariamitteln (Hydroxychloroquin).