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Version vom 7. Juni 2026, 20:19 Uhr von imported>Unknown user
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Der **Morbus Crohn** ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED), die durch eine diskontinuierliche, segmentale und transmurale Entzündung potenziell des gesamten Gastrointestinaltraktes – von der Mundhöhle bis zum Anus – gekennzeichnet ist. Am häufigsten ist das terminale Ileum und das proximale Kolon betroffen (Ileozökalbefall). Pathophysiologisch liegt eine multifaktorielle Barriere- und Immunstörung der Darmschleimhaut vor. Klinisch äußert sich die Erkrankung primär durch chronische, meist unblutige Diarrhöen, krampfartige abdominelle Schmerzen (oft im rechten Unterbauch) sowie Gewichtsverlust und Fistel- oder Abszessbildungen. Endoskopisch zeigt sich ein charakteristisches „Pflastersteinrelief“ der Schleimhaut mit tiefen, aphthösen Ulzera (Snail Tracks). Die Therapie erfolgt im Schub mit Glukokortikoiden, zur Remissionserhaltung kommen Immunsuppressiva (Azathioprin) oder Biologika (TNF-Alpha-Inhibitoren) zum Einsatz.